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Das letzte Kind im Wald

Deutschland-Radio(September 2011): „Natur als emotionaler Gegenpol

„Der amerikanische Journalist und Umweltaktivist Richard Louv empfiehlt in „Das letzte Kind im Wald“ eindringlich: Kinder brauchen Naturerfahrungen, sonst werden sie aggressiv, hyperaktiv oder übergewichtig. Seine gute Handlungsanleitung belegt er mit zahlreichen wissenschaftlichen Studien.

Baumhäuser bauen, Regenwürmer ausbuddeln, Steine sammeln, Fische fangen, was früher zu einer normalen Kindheit gehörte, erleben heutzutage nur noch wenige Kinder. Das hat Folgen: Aggressivität, Hyperaktivität und Übergewicht reklamiert der amerikanische Journalist und Umweltaktivist Richard Louv. Er bezeichnet diesen Zustand als „Naturdefizit-Syndrom“ und fordert eindringlich, Kindern wieder mehr Naturerfahrungen zu ermöglichen…“

Greenpeace, Studie zum „Natur-Defizit-Syndrom„:

15 Tips für Eltern

Ab nach draußen: „Welches Kind klettert heute noch auf Bäume, baut Dämme oder beobachtet Kaulquappen und Frösche? Unser 
Autor Andreas Weber diagnostiziert 
einen verhängnisvollen Rückzug 
der Kinder  aus der Natur. Weil die Sprösslinge die Begegnung mit Tieren und Pflanzen brauchen, um gesund und vital zu bleiben, fordert er 
alle Eltern auf: Schickt eure Kinderab nach draußen“

Telepolis, „Das Natur-Defizit-Syndrom“:

„…Aus der Annahme, dass Kinder dieser Tage zu sehr in die kulturelle Sicherungsverwahrung der Eltern und in den Konsumgriff der Medien genommen werden, weshalb sie die Berührung mit der Natur und damit den Sinn dafür verlieren, lassen sich besorgniserregende Schlüsse ziehen, wie dies etwa im Guardian aufgeblättert wird. Die Kinder werden ungesünder, dicker, entwickeln ein weniger ausgeprägtes Bauchgefühl für Risiken und können mit Nicht-Aktivität nicht umgehen. Diese individuellen Defizite wirken sich letztlich auf die ganze Gesellschaft aus und die Natur – keine guten Voraussetzungen für die Achtung unserer natürlichen Lebenswelt. Sogar ein neues Wort wurde für dieses Phänomen geprägt, von einem amerikanischen Schriftsteller namens Richard Louv: „nature deficit disorder“.“