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Therapie mit „Vitamin Grün“

Zahlreiche Studien belegen, daß die Wahrnehmung und Empfindung von Landschaft, Erde, Pflanzen und Tieren eine heilsame Wirkung haben. Dies trifft auf Burnout-Patienten ebenso zu wie auf traumatisierte oder kranke Kinder. So gibt es schon zahlreiche Einrichtungen, in denen im Rahmen der Ergotherapie mit Patienten in der Gartentherapie gearbeitet wird

Ein Bericht aus Österreich, wo eine Psychologin ein Natur-Therapiekonzept verwirklicht hat. Sie arbeitet auch mit Kindergruppen – in Anlehnung an das „Natur-Defizit-Syndrom

Kindern fehlen zunehmend natürliche Erlebnisräume, ist auch Wondratsch überzeugt. Das zeige ihre Arbeit mit Kleingruppen, in der eine Handvoll Sieben- bis Elfjährige jede Woche zwei Stunden im Grünen verbringen. „Die Natur ist den Kindern meist ziemlich fremd. Häufig wollen sie gleich wieder heim zu ihrer Playstation.“ Über das analoge Spiel gelinge es aber, Skepsis und Hemmungen abzubauen: Augen schließen, nur das wahrnehmen, was zu hören ist. Barfuß Fangen spielen, Gras, Moos, Holz und Steine unter sich spüren. Frösche und Insekten beobachten, im Wald eine Höhle aus heruntergefallen Ästen und Blättern bauen. „Spielen in der Natur ist immer auch ein Stück selbstständiger Weltaneignung mit allen Sinnen. Sie steigert nachweislich den Selbstwert und hemmt Aggressionen, die häufig Symptome für Minderwertigkeitsgefühle sind“, so die klinische Psychologin. – weiterlesen im Standard