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Zahlenstrahl im Kopf ist logarithmisch

Zur Entwicklung des mathematischen Denkens im Kindesalter gehört u.a. der Auf- und Ausbau des Zahlenstrahls. Er ordnet unsere Welt der Mengen, und ordnet die Zahlen in einer Reihenfolge  – sind 6 mehr als 4, welches sind die Nachbarzahlen von 622, ist 678 größer oder kleiner als 681?

Forscher haben nun bestätigt, daß der Zahlenstrahl naturgemäß logarithmisch aufgebaut ist, d.h.

“…. Der Zahlenstrahl in unserem Kopf hat aber eben auch die bereits erwähnte Eigenschaft, nicht linear zu sein. Seine Skala ist vielmehr logarithmisch. Das heißt, der Abstand zwischen 1 und 10 wird als ähnlich groß empfunden wie der zwischen 10 und 100 oder 100 und 1000. Diese verzerrte Wahrnehmung wird auch Weber-Fechner-Gesetz genannt.

“Die logarithmische Skala ist offenbar die beste Art und Weise, Zahlen mental abzubilden”, sagt der Tübinger Forscher Andreas Nieder. Das sei auch sinnvoll: “Kleine Zahlen werden sehr genau abgebildet, große nur relativ ungenau.”….. weiterlesen im Spiegel/Wissen >>>