Entwickeln sich Kinder von alleine?

Werden gesunde Kinder zu schnell pathologisiert?

Paßt die Umwelt nicht, oder paßt das Kind nicht?

Wird unser Kind es schaffen, wie wir uns das vorstellen?

Ist mein Kind normal?

Sieht der Lehrer, wenn etwas nicht stimmt?

Sollen wir auf Hinweise achten und reagieren, oder sollen wir unser Kind vor einer „Normierung“ schützen?

Es ist tatsächlich nicht leicht, bei so zwiespältigen Meinungen zu entscheiden, wann und was ein Kind an Impulsen und Hilfe braucht. Als Entscheidungsmaßstab kann immer der Leidensdruck genommen werden, in dem sich die Beteiligten befinden.

Kinderärzte haben die Verordnung von Ergotherapie stark reduziert. Einerseits wird nicht mehr so genau hingeschaut, und auch nicht mehr so genau auf das gehört, was Eltern Sorge bereitet. Andererseits ist die Ergotherapie in die Kritik geraten, weil sie zu schnell Therapiebedarf feststellt (Vorwurf: aus betriebswirtschaftlichen Gründen).

Damit geraten Eltern, KindergärtnerInnen, LehrerInnen und Kinder in ein Vakuum, die Probleme wachsen, die Kindheit wird zunehmend belastet, das Kind wird entweder mit Förderungsmarathonwochen überfordert, oder sich selbst überlassen. Insgesamt kein zufriedenstellender Zustand.

Ergotherapie

Elementare Körpererfahrungen mit der PlattformschaukelKinder brauchen Ergotherapie, wenn ihre Entwicklung nicht so fortgeschritten ist, wie sie ihrem chronologischen Alter entspricht. Das bedeutet nicht, daß wir normgerechte Kinder „produzieren“ wollen, die an irgendeinem gesellschaftlichen Norm-Maßstab gemessen und für „schlecht“ befunden werden. Vielmehr geht hier das Wissen um das Aufeinanderbauen der Entwicklungsschritte ein, wie sie beispielsweise Jean Piaget entdeckt hat. Zuweilen verharren Kinder auf einem Entwicklungsstand und brauchen von außen einen Impuls zum Weitergehen. Meist sind die Sinne und die Wahrnehmung nicht geschärft genug, die Bewegung noch nicht ausgereift und die Lateralisierung des Gehirns noch nicht abgeschlossen – was zu Hindernissen beim freudigen Lernen und bei der Vervollkommnung der Bewegungsgeschicklichkeit führen wird.

Mehr zur Kindertherapie lesen Sie bitte hier >>>

Legasthenie und Dyskalkulie, Lese-Rechtschreibschwäche und Rechenschwäche

Schreiben und LesenZertifiziertes Training bei Legasthenie, Dyskalkulie, LRS oder Rechenschwäche. Da es sich nicht um ein medizinisches Problem handelt kommen hierfür die Krankenkassen nicht als Kostenträger in Frage. Bei Verdacht auf Legasthenie oder Dyskalkulie muß eine Begutachtung durch entsprechende Psychologen erfolgen und die Kostenübernahme beim Jugendamt beantragt werden. Ein Befund auf ergotherapeutischer und pädagogischer Ebene kann in meiner Praxis erhoben werden.

Mehr zum Thema und zum Konzept lesen Sie bitte hier >>>

8. April 2013

Kindertherapie

Es ist tatsächlich nicht leicht, bei so zwiespältigen Meinungen zu entscheiden, wann und was ein Kind an Impulsen und Hilfe braucht. Als Entscheidungsmaßstab kann immer der Leidensdruck genommen werden, in dem sich die Beteiligten befinden. Kinderärzte haben die Verordnung von Ergotherapie stark reduziert. Einerseits wird nicht mehr so genau hingeschaut, und auch nicht mehr so […]
5. April 2012

Erziehung zur Burnout-Persönlichkeit

"... Ob es sich nun um Fußball oder Musizieren, Tanz oder Geographie handelt – immer weniger geht es um die Freude, die man an diesen Tätigkeiten erlebt, aber immer mehr und in immer jüngerem Alter vor allem um die Leistungen, die man zu erbringen hat. Diese werden ständig durch verschiedenste Tests und Prüfungen gemessen. Wer nicht der Norm entspricht, fällt rasch aus der Gruppe heraus oder wird zu einer ständigen Quelle von Sorgen für Eltern und Lehrer. ...."
20. April 2011

Medienbalance

"Kinder und Jugendliche in der Medienwelt gesund aufwachsen zu lassen, setzt Informationen voraus. Dieser Ratgeber für Eltern und Pädagogen bietet die Möglichkeit, die einzelnen Medien bezüglich ihrer Stärken und Schwächen kennen und verstehen zu lernen."
20. April 2011

Autonom lernen – Intuitiv verstehen

Welche Rolle diese Grundelemente kindlichen Lernens in Kindergarten, Schule und Elternhaus spielen und wie wir Erwachsenen die Kinder dabei unterstützen können, zeigt dieser Band anhand pädagogischer, natur- und geisteswissenschaftlicher Betrachtungen und zahlreicher Beispiele aus der Praxis.
20. April 2011

Erziehen mit Gelassenheit

Eltern sein ist höchste Entwicklungszeit - auch für die eigene Persönlichkeit. Sie bedeutet nicht nur Erziehung, sondern auch Selbsterziehung auf allen Ebenen. Ein neues Selbstverständnis und Selbstbewusstsein ist hier gefragt.Unabhängig davon, ob wir alleinerziehend sind, ob wir als Mutter oder Vater nur Haushalt und Kinder zu versorgen haben oder ob wir versuchen, Berufstätigkeit und Elternschaft zu vereinen.
20. April 2011

Kinderjahre

Wie entsteht die Individualität des Kindes? Welche Rolle spielen Anlagen und Umwelt? Wann und wie können Eltern die Entwicklung ihres Kindes unterstützen? Remo H. Largo, der seit über zwanzig Jahren als Leiter der Abteilung Wachstum und Entwicklung im Kinderspital Zürich arbeitet, kennt die ganze Bandbreite kindlicher Entwicklung
20. April 2011

„Ich bin der Größte und ganz allein“

Sind Kinder heute wirklich egoistischer und aggressiver, wie es in aktuellen Pädagogik-Debatten verkündet wird? Der erfahrene Kindertherapeut Wolfgang Bergmann berichtet aus seiner langjährigen Praxis, dass sich tatsächlich immer mehr Kinder auffällig verhalten.
20. April 2011

Warum Kinder trotzen

Die Fülle von Anregungen kann zu einem eigenen Erfahrungsschatz werden, aus dem in dramatischen Augenblicken geschöpft oder ein Wutausbruch noch rechtzeitig abgewendet werden kann, ohne den Willen des Kindes zu brechen.